Leittext zum Ausbildungsvertrag

Leittext: ‚Der Ausbildungsvertrag‘

Mit Hilfe von Leittexten kann die Handlungskompetenz gefördert werden. (hier konkret: die Methodenkompetenz.) Deshalb wird das Wissen über Leittexte in der Ausbildereignungsprüfung (nach AEVO) abgefragt.

Leittexte können unterschiedlich gestaltet sein. Das Grund-Prinzip ist jedoch immer dasselbe:

  • Der Lernende wird durch einen (Leit-)Text angeleitet, sich wichtige Lerninhalte selbstständig anzueignen. (1. Phase nach dem ‚Modell der vollständigen Handlung‘: selbstständig Informationen beschaffen) – Es ist durchaus möglich, einen Leittext so umfassend zu gestalten, dass auch die Phasen 2 bis 5 des Modells der vollständigen Handlung mit abgedeckt werden.
  • Der Schwierigkeitsgrad eines Leittextes wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, zum Beispiel durch den Grad der Neuigkeit für den Lernenden. Außerdem: durch mehr oder weniger viele Lösungs-Hinweise, durch das Zurverfügungstellen von mehr oder weniger vielen Hilfsmitteln.
  • Ein Leittext kann von einem Lernenden allein (Einzelarbeit) oder von mehreren Lernenden gemeinsam (Gruppenarbeit) erarbeitet werden.
  • Nachdem die Lösungen vorliegen, werden sie mit dem Ausbilder (hier: ‚Lernberater‘) besprochen. Sofern die Lösungen noch nicht gut oder noch nicht vollständig sind, wird der Lernberater zusätzliche Hilfen / Tipps geben … aber eben nicht die Musterlösungen präsentieren!

Leittexte können sowohl den Methoden als auch als auch den Medien zugerechnet werden, sie werden jedoch überwiegend den Methoden zugeordnet.

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