AdA-Prüfung IHK Koblenz

Leistungen zweier IHK-Prüfungsausschüsse zur AdA-Prüfung: mangelhaft!

 

 

Hintergrund-Infos

  • Ich führe Seminare zur Vorbereitung auf die AdA-SPrüfung seit 1985 durch. Die Teilnehmer meines ersten Auftraggebers (Bildungsverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) kamen aus ganz Deutschland. – Das Geschäftsgebiet meines zweiten großen und ebenfalls langjährigen Auftraggebers erstreckt sich über NRW und Rheinland-Pfalz.

  • Bis 2009, also 24 Jahre lang, hatten alle meine Teilnehmer an der AdA-Prüfung der IHK Köln teilgenommen. Die Teilnehmer hatten dort überwiegend die Noten “2” und “1” erreicht. – Im Herbst 2010 hatte ich erstmalig ein AEVO-Seminar in Koblenz durchgeführt. Alle Teilnehmer dieses Seminars ließen sich durch die IHK Koblenz prüfen.

  • Im November 2010 hatten fünf meiner 15 Seminarteilnehmer die praktische AdA-Prüfung bei der IHK Koblenz nicht bestanden.

  • Den betreffenden Prüflingen wurde von den IHK-Prüfern empfohlen, sich zunächst durch ein IHK-Seminar oder ein DAA-Seminar vorbereiten zu lassen, bevor sie ihre praktische AdA-Prüfung wiederholen. Das heißt also im Umkehrschluss: Besser einen anderen AEVO-Seminaranbieter wählen, als sich erneut dem vermeintlich inkompetenten Seminarleiter Vogt anzuvertrauen. – In den IHK-Seminaren und in den DAA-Seminaren wurden offensichtlich jahrelang falsche Inhalte vermittelt, die dann in den Prüfungen der IHK Koblenz als richtig bewertet wurden …

Lesen Sie hier die teilweise haarsträubenden Rückmeldungen der Teilnehmer.

Fachlich inkompetente und zur Abnahme von Prüfungen ungeeignete Prüfer maßen sich an, fünf von 15 Prüflingen durchfallen zu lassen, und mich, als engagierten Seminarleiter, zu diskreditieren! Lesen Sie hier meine Aufzählung der gravierenden fachlichen Prüfer-Fehler 

 

Erfolge des wochenlangen Hickhacks

  • Die fünf Prüflinge hatten Widerspruch gegen das Ergebnis ihrer AdA-Prüfung eingelegt.
  • Alle fünf Widersprüche wurden schließlich akzeptiert.
  • Die AdA-Prüfung wurde sogar annulliert.
  • Alle fünf Prüflinge hatten ihren praktischen Prüfungsteil im zweiten Anlauf problemlos bestanden.

Die korrigierten Prüfungsergebnisse:

  • Zwei Teilnehmer hatten die Note befriedigend erreicht.
  • Weitere zwei Prüflinge hatten die AdA-Prüfung mit der Note gut abgeschlossen.
  • Ein Teilnehmer bestand seine wiederholte praktische AdA-Prüfung sogar mit der Note sehr gut!

Die fünf Prüflinge hatten mir mitgeteilt, dass sie das neue Prüfungsverfahren als fair und freundlich empfunden hatten. – Auch mir, als Durchführendem des AEVO-Seminars, fiel nach dieser ‘Wiederholungsprüfung’ ein Stein vom Herzen. Auch ich fühlte mich rehabilitiert: Meine Kompetenz zur Vorbereitung auf die AdA-Prüfung wurde nicht mehr infrage gestellt.

 

Anmerkung 1

Im Widerspruchs-Bescheid wurde bestritten, dass die Unterrichts-Konzepte bewertet wurden. Das steht im Widerspruch zu den Erinnerungsprotokollen meiner Seminarteilnehmer! – Zwei der Prüflinge wurden sogar innerhalb der praktischen Prüfung aufgefordert, noch einmal ausdrücklich schriftlich zu bestätigen, dass sie die Konzepte selber erstellt hatten.

Dass zahlreiche IHKs die so genannten Unterweisungskonzepte tatsächlich jahrelang widerrechtlich bewerteten, habe ich dokumentiert. Leider hatte ich erst Jahre später herausgefunden, dass ich, als AEVO-Seminarleiter, per Fachaufsichtsbeschwerde gegen dieses widerrechtliche Prüfungsverfahren vorgehen kann. 

 

Anmerkung 2

Es war für mich auch nicht verstehbar, weshalb die IHK in einem Beiblatt zum Widerspruchs-Bescheid verlangte, dass die Prüflinge für ihren ‘zweiten Anlauf’ jeweils einen anderen Unterrichtsinhalt vorbereiten mussten als für den ‘ersten Anlauf’. – Ich hielt es jedoch nicht für klug, den Prüflingen zu empfehlen, auch hierzu Widerspruch zu erheben: Es sollte von unserer Seite kein Öl ins Feuer gegossen werden.

 

Anmerkung 3

Die Verantwortlichen der IHK hatten nicht die Souveränität, sich für die eklatanten Prüferfehler und das ungebührliche Verhalten der Prüfer bei meinen Teilnehmern und bei mir zu entschuldigen.

Glücklicherweise gibt es inzwischen Möglichkeiten, ein solch krasses IHK-Fehlverhalten und die Versuche, es zu vertuschen, zu veröffentlichen, zum Beispiel auf dieser Website.

 

Anmerkung 4

Jahrelang hatte ich immer wieder im Forum des ‘Bundesinstitut für Berufsbildung’ (BIBB)  auf widerrechtlich durchgeführte AdA-Prüfungen und fehlerhafte Prüfungsbewertungen einiger IHKs hingewiesen. Diese quasi internen Hinweise wurden überwiegend ignoriert.

Anfang 2014 hatte ich mehrere Fachaufsichtsbeschwerden exemplarisch gegen IHKs in vier Bundesländern eingereicht. Erst diese Fachaufsichtsbeschwerden konnten die betreffenden IHKs veranlassen, ihre rechtswidrigen Prüfungsverfahren zu korrigieren! – Kritik an den AdA-Prüfungen

 

Anmerkung 5

Zwei oder drei Jahre nach diesem Vorfall hatten sich erneut Teilnehmer meiner Seminare zur Vorbereitung auf die AdA-Prüfung durch die IHK Koblenz prüfen lassen. Diese Prüfungen wurden nach meiner Kenntnis angemessen durchgeführt und bewertet. – Es gab also keine Retourkutsche von Seiten der IHK Koblenz.

 

Die Korrespondenz mit der IHK Koblenz

Noch am Tag der betreffenden AdA-Prüfungen (9. November 2010) schrieb ich an die Dame, die in der IHK Koblenz die AdA-Prüfungen organisiert, folgende eMail:

Guten Tag, Frau O.,

von einem meiner Seminar-Teilnehmer (Seminar zur Vorbereitung auf die AdA-Prüfung im November 2010, IHK Koblenz) habe ich soeben eine eMail erhalten, die u. a. folgende Aussage enthält:

Mir ist vom Prüfungsvorsitzenden mitgeteilt worden, dass es wahrscheinlich nicht an meiner Person lag, dass heute aus Ihrem Seminar ca. 50% der Kollegen durchgefallen seien: Für die Wiederholungsprüfung sollte ich besser ein Seminar bei der IHK bzw. bei der DAA besuchen, um Lerndefizite auszugleichen.”

Eine solche Aussage kann nur gemacht werden, wenn die Prüfungskommission erhebliche Zweifel an meiner entsprechenden Kompetenz hat. Ich gehe davon aus, dass die Prüfungskommission dies mit entsprechenden Fakten belegen kann.

Ich bitte deshalb um ein Gespräch mit Ihnen und dem betreffenden Prüfungsausschuss-Vorsitzenden. Ich werde mich auch darum bemühen, dass ein Verantwortlicher aus dem Provinzial-Bildungszentrum (Anm.: Bildungszentrum meines langjährigen Auftraggebers) an diesem Gespräch teilnimmt.

Um das Gespräch (auch aus meiner Sicht) gut vorzubereiten, bitte ich Sie, mir vorab die konkreten bzw. wichtigsten Gründe der Prüfungskommission schriftlich mitzuteilen, die zur oben zitierten Aussage geführt hatten.

Ich werde Sie am morgigen Mittwoch (im Laufe des Vormittags) anrufen, um mit Ihnen den Gesprächstermin abzustimmen.

Beste Grüße aus Waldbröl
– Ihr Reinhold Vogt –

 

Am nächsten Morgen (10. Nov.) erhielt ich folgende Antwort:

Hallo Herr Vogt,

habe die Angelegenheit heute Morgen mit meinem Chef, Herrn M, besprochen und die gestrigen Prüfer um eine Stellungnahme gebeten.

Ab morgen bin ich bis einschließlich 19.11.2010 nicht in Hause.

Voraussichtlich werde ich mich in der 47. KW wieder bei Ihnen melden.

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Zeit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
O.
IHK Koblenz

 

Am 22. November hatte ich Frau O. angerufen, …

  • um mit ihr den von mir gewünschten Gesprächstermin zu verabreden
  • und um noch einmal darum zu bitten, dass mir die schriftliche Begründung geschickt wird, weshalb die Prüfungskommission meinen durchgefallenen Seminarteilnehmern empfohlen hatte, nun doch lieber noch ein IHK-Seminar (bzw. DAA-Seminar) zu besuchen, bevor sie an der Wiederholungsprüfung teilnehmen – im Umkehrschluss: anstatt sich noch einmal vom inkompetenten Trainer R. Vogt vorbereiten zu lassen.

Darauf sagte mir Frau O., dass Sie derzeit so viel zu tun habe, dass das Gespräch erst im Januar 2011 stattfinden könne. Im Übrigen dürfe sie mir die erbetene Begründung nicht schicken.

 

Nach dem Telefonat hatte ich folgende eMail an den Chef von Frau O. geschickt:

Guten Tag, Herr M.,

fünf von insgesamt 15 Teilnehmern meines AEVO-Prüfungsvorbereitungs-Seminares haben Anfang November 2010 die ‘Praktische Prüfung’ vor der IHK Koblenz nicht bestanden. Offenbar waren die Prüfungsausschussmitglieder von der ‘schlechten’ Leistung dieser Prüflinge dermaßen schockiert, dass sie mehreren Teilnehmern ausdrücklich empfohlen hatten, als Vorbereitung zur Wiederholungsprüfung vorab ein Seminar der IHK Koblenz zu besuchen. (Bei einer der Teilnehmerinnen wurde diese Aussage durch ein anderes Prüfungsausschuss-Mitglied ergänzt: “oder bei der DAA”.)

Die Empfehlung an meine Teilnehmer, jetzt lieber noch ein Prüfungsvorbereitungs-Seminar bei der IHK zu besuchen (im Umkehrschluss: “anstatt sich noch einmal durch VOGT vorbereiten zu lassen”), halte ich für ein schwerwiegendes Fehlverhalten. Hierzu werde ich noch gesondert Stellung nehmen (auch im Hinblick auf das heikle Thema, dass eine IHK bzw. deren Tochterunternehmung sowohl Prüfungsinstanz als auch Seminaranbieter ist und damit in Konkurrenz zu privatwirtschaftlichen Anbietern steht – sogar zu IHK-Zwangsmitgliedern).

Falls die obige Empfehlung (IHK- oder DAA-Seminar) substanziell nicht begründbar ist, kann das u. U. zu einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und im schlimmsten Fall sogar zur Schadenersatzverpflichtung führen.

Ein ganz anderer Punkt ist die innere Einschätzung meiner fachlichen Kompetenz durch die Prüfungsausschussmitglieder, die dann zur obigen Empfehlung führte. – Aus meiner Sicht könnte es nur aus folgenden Gründen zu dieser Einschätzung kommen:

  1. Meine fachliche Kompetenz (zumindest bei dieser Teilnehmergruppe) genügte nicht den Anforderungen.
  2. Die betreffenden Prüflinge haben aus sehr persönlichen Gründen eine mangelhafte Leistung in der ‘praktischen Prüfung’ gezeigt.
  3. Die fachliche Kompetenz der Prüfer(!) – zumindest bei dieser Prüfungsgruppe – genügte nicht den Anforderungen.
  4. Es gibt unterschiedliche Ansichten (der Prüfer und von mir), wie die praktische AdA-Prüfung durchzuführen und zu bewerten ist.

Zu Punkt 1 (meine fachliche Kompetenz):

Ich führe seit etwa 25 Jahren solche AEVO-Vorbereitungskurse durch und vermute, dass in dieser Zeit etwa 600 bis 750 Teilnehmer daran teilgenommen haben. Darüber hinaus bin ich Autor der vielfach gekauften AEVO-Lernkartei, die zur zusätzlichen AdA-Prüfungsvorbereitung bestimmt ist.

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung und der bislang überdurchschnittlich(!) guten Prüfungsleistungen meiner TeilnehmerInnen schließe ich aus, dass ich sowohl generell, als auch in dem betreffenden Prüfungsvorbereitungsseminar eine mangelhafte Arbeit geleistet habe. – Ganz im Gegenteil: Ich bin ich davon überzeugt, ein überdurchschnittlich guter AEVO-Seminardurchführender zu sein! Und das gilt ausdrücklich auch für das Prüfungsvorbereitungs-Seminar in Koblenz.

zu Punkt 2 (Prüflinge – mangelhafte Leistung):

Diesen Punkt kann ich nicht beurteilen, weil ich in der Prüfung nicht anwesend war. Aber ich schätze die Teilnehmer des betreffenden Seminars insgesamt eher überdurchschnittlich gegenüber den TN-Gruppen der letzten zehn Jahre ein. (Für einzelne durchgefallenen Teilnehmer gilt das sogar individuell.)

Aber auch der Prüfungsausschuss vertritt offenbar nicht die Meinung, dass die Ursache für das Durchfallen in der Person der Teilnehmer liegt, denn sonst hätte es ja nicht die Empfehlung für das IHK-Seminar gegeben. – Einem der Prüfungsteilnehmer wurde sogar ausdrücklich / sinngemäß gesagt: “Es liegt wahrscheinlich gar nicht an Ihrer Person.”

zu Punkt 3 (fachliche Kompetenz der Prüfer):

Ich gehe davon aus, dass die Prüfungsausschussmitglieder von Ihnen sorgfältig ausgesucht und gelegentlich überprüft werden, ob sie den fachlichen Ansprüchen genügen. – Hinsichtlich der Anforderung “die Prüfer sollen (fachlich und) zur Abnahme von Prüfungen geeignet sein” habe ich in Einzelfällen allerdings erhebliche Zweifel. Diese Aussage werde ich durch Vorlage der Gedächtnisprotokolle meiner Teilnehmer begründen.

zu Punkt 4 (unterschiedliche Ansichten, wie die Prüfung durchzuführen ist):

Ich vermute, dass die Ursache für das Durchfallen dieser fünf Teilnehmer (und für die Fehleinschätzung meiner Kompetenz) in der unterschiedlichen Interpretation der Prüfungsanforderungen liegt. Hierüber wird ein persönliches Gespräch sicherlich Aufschluss geben.

Da ich jedoch (aufgrund der telefonischen Aussagen von Frau O.) vermute, dass diese möglichen unterschiedlichen Interpretationen die wesentlichen Grundlagen für das Nichtbestehen waren, bitte ich Sie, mir vor dem Gespräch mit Ihnen die wichtigsten Gründe für das Nichtbestehen (und für die Aussage “lieber ein IHK-Seminar”) schriftlich zur Verfügung zu stellen.

Frau O. hat mir heute im Gespräch zu verstehen gegeben, dass die Stellungnahmen der beiden Prüfungsausschüsse zwar schon vorlägen, aber ich diese Unterlagen auf keinen Fall erhalten könne, weil sie IHK-Internas darstellten und weil doch ein Gespräch vorgesehen sei (frühestens im Januar 2011).

Ich bin nicht damit einverstanden, dass Sie mir keine schriftlichen Begründungen zur Verfügung stellen wollen. – Sofern Sie auf dem Standpunkt stehen, dass ich, als Seminarleiter, kein Anrecht auf eine solche Unterlage habe, weil dies datenschutzrechlich geschützte Informationen über die Prüflinge seien, kann ich das akzeptieren. – Deshalb bitte ich Sie, mir schriftlich zu belegen, welche Gründe die Prüfungsausschussmitglieder hatten, als sie den durchgefallenen Prüflingen die zusätzliche / wiederholte Prüfungsvorbereitung durch die IHK Koblenz (und eben nicht noch einmal durch meine Person) empfohlen hatten; hiervon bin ich unmittelbar betroffen!

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Sehr geehrter Herr M., es hat für mich keinen Nutzen, zu einer Aussprache in die IHK Koblenz zu kommen, sofern ich nicht vorher diese Gründe schriftlich fixiert erhalten habe; denn nur auf diese Weise kann ich ‘beweissicher’ die Zweifel an meiner Kompetenz entkräften sowie die ‘Mangelhaft’-Bewertung durch die Prüfungsausschussmitglieder erschüttern.

Mir ist überhaupt nicht an einer Konfrontation mit der IHK Koblenz und deren Prüfungsausschussmitgliedern gelegen, sondern ich möchte mit Ihnen allen in gutem Einvernehmen zusammenarbeiten! Aber ich bestehe darauf, dass die ‘Kardinalgründe für das Durchfallen’ klar und nachvollziehbar fixiert sind. Nur so habe ich eine Chance, ggf. Ihren Prüfungsausschussmitgliedern belegbar nachzuweisen, dass sie sich in den betreffenden Prüfungen geirrt hatten. 

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Ich hatte mir ursprünglich vorgestellt, dass die IHK nach dem klärenden Gespräch u. U. von sich aus die Prüfungsergebnisse für meine durchgefallenen Teilnehmer in ‘Prüfung bestanden’ ändert. Frau O. hat mir vorhin jedoch erklärt, dass es (wegen der Arbeitsbelastung) nicht noch in diesem Jahr zum Gespräch bei Ihnen in der IHK kommen könne. Das bedeutet, dass dann der Termin für die möglichen Widersprüche vorbei ist. 

Aus diesem Grund werde ich den fünf Teilnehmer, die die Prüfung nicht bestanden hatten, empfehlen, gegen den Prüfungsbescheid Widerspruch zu erheben. Gleichzeitig sage ich den betreffenden Teilnehmern vorsorglich und verbindlich zu, dass ich die Kosten übernehmen werde, die die IHK im Falle der Widerspruch-Ablehnung berechnen sollte.

Ich vermute, dass sich ein einzelner Prüfling gegenüber der ‘Institution IHK’ schwach fühlen und deshalb möglicherweise auf einen Widerspruch verzichten könnte. Um den betreffenden Personen den Rücken zu stärken, erhalten diese Personen von dieser Mail eine Bcc – in der Hoffnung, dass sie dadurch eher den Mut zum Widerspruch haben werden.

Unabhängig / abgekoppelt von den etwaigen Widersprüchen der Teilnehmer muss das ganz zu Beginn dieser Mail aufgezeigte Problem geklärt werden.

Ich behalte mir im Übrigen vor, diese eMail auch anderweitig zu veröffentlichen.

Mit besten Grüßen
Ihr Reinhold Vogt

 

Schon etwa 1,5 Stunden später erhielt ich eine Antwort:

Sehr geehrter Herr Vogt,

vielen Dank für Ihre ausführlichen Informationen, die Sie auf Basis von Rückmeldungen Ihrer Teilnehmer nunmehr an mich weitergegeben haben.

Da weder Sie noch ich bei der Prüfung selbst anwesend waren, haben Sie sicher Verständnis, dass ich zunächst eine Stellungnahme der betroffenen Prüfer einholen werde, bevor ich auf Ihre Punkte dann eingehe. Bis dahin bitte ich um Geduld.

Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Kfm. M.
stellv. Leiter Aus- und Weiterbildung

 

Zwischenbescheid an meinen Auftraggeber

In dieser Mail begründe ich, weshalb ich unbedingt die schriftliche Begründung der IHK erhoffte, die ich dann allerdings nie erhalten hatte:

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