AdA-Schein IHK: Erfahrungen mit der Ausbildereignungsprüfung

Rückmeldungen einiger Prüflinge zur praktischen Ausbildereignungsprüfung IHK

Die folgenden Erfahrungsberichte stammen überwiegend von Ausbildern, die ihren AdA-Schein bei einer der 79 deutschen IHKs bekommen hatten.

Es handelt sich dabei um Ausbilder, die Teilnehmer meiner AEVO-Prüfungsvorbereitungskurse waren oder fremder Ausbilderkurse, die sich von mir individuell unterstützen ließen, um den AEVO-Schein “doch noch” zu bekommen.

 

Das Ergebnis des Fachgesprächs bestimmt die Note der praktischen Ausbildereignungsprüfung zu 50% 

Das Ergebnis des Fachgesprächs bestimmt die Note für die mündliche AEVO-Prüfung zu 50% 

Hallo Herr Vogt,

ich möchte mich nochmal für Ihre Unterstützung bei der Vorbereitung auf meinen AEVO-Schein bedanken und Ihnen natürlich Feedback zu meiner Prüfung geben.

Die schriftliche Ausbildereignungsprüfung war nach meinem und dem Empfinden der anderen Prüflinge schon recht schwierig. Diese habe ich mit einer “drei” bestanden.

praktische Ausbildereignungsprüfung:

Die Unterweisung ist heute gut gelaufen. Hierfür habe ich Lob erhalten.

Nur die anschließenden Prüfungsfragen im Fachgespräch …! Zunächst waren sie leicht zu beantworten. Danach wurde es schwerer, unter anderem zu den Themen ‘Ausbildungsordnung’, ‘Ausbildungsrahmenplan’, ‘Rahmenlehrplan’ etc.

Letztendlich habe ich, nachdem ich viele Fragen nicht zu 100% richtig beantwortet habe, hier nur mit einer guten Vier bestanden.

Vielen Dank und weiterhin maximalen Erfolg.
Mit besten Grüßen
XY

Es ist im Normalfall kein Problem, den schriftlichen Teil zur Ausbildereignungsprüfung IHK zu bestehen. Das liegt daran, dass fast alle IHKs eine so genannte programmierte Ausbildereignungsprüfung durchführen. Bei diesem Auswahl-Antwort-Verfahren braucht man ‘nur’ die richtigen Auswahlantworten anzukreuen bzw. anzuklicken (Multipe Choice-Verfahren).

Nur die IHK Hannover und die Handwerkskammern verwenden offene AEVO-Prüfungsfragen, die die Prüflinge mit eigenen Formulierungen beantworten müssen. Diese Art der Ausbildereignungsprüfungsfragen werden meist als deutlich schwerer empfunden.

Bei den Multiple-Choice-Prüfungen zum AdA-Schein IHK ist es zwar recht schwer, die Note “1” in der schriftlichen Prüfung zu erzielen, andererseits fällt kaum ein Prüfling durch, … sofern er die deutsche Sprache gut beherrscht.

Anders sieht es bei der praktischen Prüfung aus: Die Durchfallquote in diesem Prüfungsteil der Ausbildereignungsprüfung liegt bei etwa 12%. 

Erfahrungsberichte zu “In der Ausbildereignungsprüfung IHK durchgefallen

Anmerkung zu einem weiteren Detail des obigen Erfahrungsberichtes: Die AEVO-Prüfungsfragen zu ‘Ausbildungsordnung’, ‘Ausbildungsrahmenplan’, ‘Rahmenlehrplan’  sind nach einem Lehrgespräch oder einem Unterricht nach der Vier-Stufen-Methode auf jeden Fall zulässig!

Zu allen fachlichen Details, die Sie für Ihren AdA-Schein IHK brauchen,
finden Sie entsprechende Fragen und Antworten in meiner AEVO-Lernkartei,
zum Beispiel zu Ausbildungsrahmenplan und zu Rahmenlehrplan.
Muster meiner insgesamt 380 Lernkarten:

Ausbildungsrahmenplan und Rahmenlehrplan. Muster einer der insgesamt 380 Lernkarten

 

 

Fast alle diese Ausbildereignungsprüfungsfragen im Fachgespräch sind erlaubt

Alle diese AEVO-Prüfungsfragen im Fachgespräch sind erlaubt

Sehr geehrter Herr Vogt,

ich habe heute die praktische Ausbildereignungsprüfung absolviert; auf dem Ausbildungseignungschein steht die Note “2”.

Die Prüfung fand in einer angenehmen und fairen Atmosphäre statt.

Meine Unterweisung (Lehrgespräch) fanden die Prüfer sehr gut vorbereitet und auch gut vorgetragen. Ich konnte meinen eigenen Azubi mitbringen, was die Sache natürlich nochmals erleichtert.

Im anschließenden Fachgespräch ging es darum, warum ich das Lehrgespräch als Ausbildungsmethode gewählt habe und wo ich welche Ziele finde. Dann ging es um die Handlungsfähigkeit, die Handlungskompetenzen und um das Modell der vollständigen Handlung. Das Modell der vollständigen Handlung sollte ich an einem Beispiel ausführlich erklären.

Zusätzlich war ein Schwerpunkt, welche weiteren Ausbildungsmethoden es sonst noch gibt. Davon sollten je zwei genannt werden, bei denen der Azubi selbstständig handelt (Leittext und Projektmethode) und zwei Methoden genannt werden, bei denen der Azubi nicht selbstständig arbeitet (Lehrgespräch und Vier-Stufen-Methode). Die einzelnen Methoden sollten kurz erklärt werden, inwiefern bei den einen der Azubi selbstständig bzw. nicht selbstständig arbeitet.

Am Ende ging es um die Arten von Zeugnissen und welche Dinge in dem einen und anderen Zeugnis stehen, wann man einen Azubi bewerten soll, wann man ihn bewerten muss und wer für die Ausbildung verantwortlich ist.

Ich hoffe, Ihnen einige interessante Hinweise gegeben zu haben und bedanke mich nochmals für Ihre Prüfungsvorbereitung auf meinen AEVO-Schein.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Nochmals besten Dank!
XY

Liebe Frau XY,

herzlichen Glückwunsch zur Note “2” auf Ihrem Ausbilderschein! – So wie ich Sie bereits innerhalb unseres Ausbilder-Kurses eingeschätzt hatte, haben Sie dieses Ergebnis wirklich verdient; toll!

Danke auch für Ihre ausführliche Darstellung zum Fachgespräch.

Fast alle diese Fragen sind erlaubt und sinnvoll ….und für Sie ja nicht überraschend gewesen! – Lediglich die Prüfungsfrage zu den Zeugnisarten hätte innerhalb des AEVO-Fachgespräches eigentlich nicht gestellt werden dürfen.

Beste Grüße, alles Gute!
Ihr Reinhold Vogt

Alle fachlichen Details, die Sie für Ihren AdA-Schein IHK brauchen, befinden sich in meiner AEVO-Lernkartei,  zum Beispiel sechs Lernkarten zur Leittextmethode.
Muster einer der insgesamt 380 Lernkarten:

Muster einer der insgesamt 380 Lernkarten, hier zur Leittextmethode

 

Über ein solches Feedback zum AdA-Schein IHK freut man sich als Dozent

Guten Tag Herr Vogt,

ja, Ihr Daumendrücken hat geholfen. Habe die AEVO-Prüfung mit “gut” bestanden und bin froh, das endlich hinter mir zu haben, insbesondere die praktische Prüfung …

Möchte aber nicht vergessen, mich ganz herzlich bei Ihnen und ihre Unterstützung zu bedanken. Auch Sie haben das “gut” gemacht.

Weiterhin alles Gute.
Mit ganz lieben Grüßen
XY

 

Auch diese Ausbildereignungsprüfungsfragen im Fachgespräch könnten Sie interessieren

Auch diese AEVO-Prüfungsfragen im Fachgespräch könnten Sie interessieren

Hallo Herr Vogt,

ich habe meine AEVO-Prüfung bei der IHK Mittlerer Niederrhein durchgeführt und bestanden!!!

Die schriftliche Prüfung habe ich mit 79% bestanden. 2% an der Note 2 vorbei, das hat mich natürlich geärgert.

Die Zeit in der schriftlichen Prüfung war vollkommen ausreichend. Ich hatte die Möglichkeit, alle Aufgaben / Lösungen nochmal durchzugehen.

Die Prüfung in Neuss wurde am Tablet durchgeführt. – Die verbleibende Zeit wurde angezeigt. Dies war auch sehr hilfreich.

Das Programm war leicht zu bedienen. Es gab die Möglichkeit, sich Fragen zu markieren, zu überspringen und die Antworten waren jederzeit veränderbar.

Ca. 2 Stunden nach der Prüfung habe ich eine E-Mail von der IHK mit dem Zugangslink erhalten und konnte mein Ergebnis einsehen. – Gerne hätte ich noch meine Fehler gesehen. Dies wird es aber wahrscheinlich nie geben. Egal ob die Prüfung mit Bogen oder Tablet durchgeführt wird.

Heute hatte ich meine mündliche AdAPrüfung, welche ich ebenfalls bestanden habe. Die Note erhalte ich in den nächsten Tagen per Post.

Ich habe mich zuvor telefonisch bei der IHK erkundigt, ob ich mein Konzept mit in die Prüfung nehmen darf. Dies ist hier nämlich nicht der Fall! Da ich dies aber nun vorher schon wusste, konnte ich mich speziell ohne Konzept auf das Lehrgespräch vorbereiten.

Es gab insgesamt 4 Prüfer, wovon eine Person Protokoll geführt hat. Das Lehrgespräch verlief super. Der 2. Teil der AdA-Prüfung war ca. 20 min und es wurden gefühlt 15 Fragen gestellt (viel mehr, als ich erwartet hatte).

Abgefragt wurden unter anderem

  • Duales System der Berufsausbildung
  • Kompetenzarten
  • Arten von Lernzielen
  • Arten von Lernbereiche inkl. Beispielen (kognitiv, affektiv, psychomotorisch)
  • Rahmenlehrplan, Rahmenplan, Ausbildungsordnung
  • Motivationsimpulse (Primäre, Sekundäre, Intrinsische, Extrinsische Motivation)
  • Führungsstile
  • Fragenarten im Lehrgespräch (kritisiert wurde meine Fragestellung: „Können Sie sich vorstellen, welches versichertes Ereignis ich meine?“ -> geschlossene Frage)
  • Erfolgskontrolle: Was ist das? Warum? Wann und wie durchführen?
  • Beurteilungsverfahren: Wann? Wie?
  • Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis (Ab welchem Zeitpunkt im Langzeitgedächtnis?)
  • Adressatenanalyse: Warum aufgeschrieben? Wie kann ich die Auffassungsgabe messen?
  • Welche Dinge können Lernverhalten beeinflussen? (auch von außen, z. B. Familie)
  • Es wurde speziell gefragt, warum ich das Lehrgespräch / wöchentliche Rücksprachen um 16:00 Uhr durchführe und nicht vormittags.

Nicht abgefragt wurden:

  • Lerntheoretische Grundlagen
  • Ausbildungsmethoden

Bei einer Frage dachte ich, dass die Lernzieltaxonomie gemeint ist. Dies war aber nicht der Fall. Die Prüfer haben diese Frage wohl extra gestrichen, da bisher keiner etwas zur Lernzieltaxonomie beantworten konnten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der praktische Teil auf jeden Fall anspruchsvoll gestaltet wurde und sehr viele Bereiche abgefragt wurden.

Ich möchte mich nochmal ausdrücklich für die tolle Vorbereitung bedanken!

Es ist schade, dass Sie keine weiteren Seminare in xxx anbieten, denn diese würde ich auf jeden Fall besuchen!

Liebe Grüße
XY XY

Sämtliche fachliche Details, die für Ihre Ausbildereignungsprüfung IHK erforderlich sind,
finden Sie innerhalb meiner AEVO-Lernkartei,
zum Beispiel vier Lernkarten zu Lernzieltaxonomie.
Muster einer der insgesamt 380 Lernkarten der AEVO-Lernkartei:

eine der vier Karten zu Lernzieltaxonomie - Muster einer der insgesamt 380 Lernkarten der AEVO-Lernkartei

 

Dürfen solche Prüfungsfragen im Fachgespräch zum AdA-Schein IHK überhaupt gestellt werden?

Dürfen solche Prüfungsfragen in der AEVO-Prüfung überhaupt gestellt werden?

Hallo Herr Vogt,

die mündliche AEVO-Prüfung lief besser als erwartet; bestanden mit 89 Prozent.

Ich hatte mich intensivst noch einmal mit Ihren Unterlagen und speziell den Lernkärtchen auf meinen AdA-Schein vorbereitet. Die waren mir eine große Hilfe.

Ein kurzes Feedback, evtl. wäre dies für Ihre Arbeit interessant:

Die Prüfer hatten nach der Unterweisung auch mehrere Fragen gestellt, die meiner Meinung nach nicht zum Thema meines Lehrgespräches passten. So wurde Beispiel nach “Berichtsheft”, nach “Ausbildungsvertrag” und “Übernahme nach Ausbildungsende” gefragt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
XY

Die Frage nach dem Berichtsheft bzw. dem Ausbildungsnachweis beim Fachgespräch innerhalb der mündlichen Ausbildereignungsprüfung ist – nach einer Unterweisung – immer gerechtfertigt!

Bei den Prüfungsfragen nach dem Ausbildungsvertrag und der Übernahme nach Ausbildungsende “kommt es darauf an”:

§ 4 (3) Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) besagt: “Die Auswahl und Gestaltung der Ausbildungssituation sind im Fachgespräch zu erläutern.”

  • Als Ausbildungssituation gilt die Präsentation oder die Unterweisung, die der Prüfling als ersten Teil seiner mündlichen AEVO-Prüfung durchführt. Die Prüfungsfragen innerhalb des Fachgespräches müssen also im Zusammenhang zu dieser Präsentation oder zu dieser Unterweisung stehen!
    .
    Vielleicht haben Sie sich noch nicht entschieden, ob Sie innerhalb der mündlichen Ausbildungseignungsprüfung die Präsentation oder die Unterweisung wählen sollen. Möchten Sie dann erfahren, weshalb ich dringend davon abrate, die Präsentation zu wählen? – Hier erfahren Sie ein paar Fakten zu ‘Unterweisung oder Präsentation?
    .
  • Der eigentliche Knackpunkt liegt in der Formulierung “Auswahl und Gestaltung“. Die frühere Ausbilder-Eignungsverordnung (von 1998) ließ es zu, dass die Prüfer innerhalb des Fachgespräches zu allen möglichen Berufsausbildungs-Inhalten entsprechende Prüfungsfragen stellen durften.
    .
    Durch die aktuelle Ausbilder-Eignungsverordnung (von 2009) sollte ausgeschlossen werden, dass nach der schriftlichen Ausbildereignungsprüfung IHK mit ihren handlungsorientierten Prüfungsfragen nun eine Faktenabfragerei im mündlichen Prüfungsteil beginnt. Deshalb wurde der Begriff  ‘Fach-Gespräch‘ gewählt und der Themenbereich auf ‘Auswahl und Gestaltung’ eingeschränkt.
    .
    Im Fachgespräch soll der Prüfling – zum Beispiel nach seiner Unterweisungerörtern,
    .
    … warum er gerade diesen Lerninhalt
    ausgewählt hatte. Hierzu gehört zum Beispiel, welchen Bezug dieser Lerninhalt zur betreffenden Ausbildungsordnung hat, welches Groblernziel des Ausbildungsrahmenplans er ausgewählt hat und warum er sein Feinlernziel gerade in dieser Weise formuliert hatte.
    .
    … warum er seine Unterweisung (meist Lehrgespräch oder 4-Stufen-Methode) gerade in dieser Weise gestaltet hatte. Hierzu gehört zum Beispiel, wie er an die vorherige Unterweisung angeknüpft hatte, wie er den Azubi motiviert hatte, welche Art von Fragen er gestellt hatte, wie er seine Unterweisung strukturiert hatte und warum er seine Unterweisung in dieser Form abgeschlossen hatte.
    .
    Hier können Sie ein paar wichtige Details erfahren zum ‘Lehrgespräch (fragend erarbeitende Methode)‘ oder zur 4-Stufen-Methode erfahren.

Zu allen fachlichen Details, die Sie für Ihre Ausbildungseignungsprüfung brauchen,
finden Sie entsprechende Fragen und Antworten in meiner AEVO-Lernkartei,
zum Beispiel sechs
Lernkarten zur Fragetechnik.
Muster einer der insgesamt 380 Lernkarten:

Zu allen fachlichen Details, die Sie für Ihre Ausbildereignungsprüfung brauchen, finden Sie entsprechende Fragen und Antworten in meiner AEVO-Lernkartei,

 

Großes Spektrum von Ausbildereignungsprüfungsfragen im Fachgespräch zum AdA-Schein IHK

Großes Spektrum von AEVO-Prüfungsfragen im Fachgespräch

Hallo Herr Vogt,

am 02.07. habe ich die schriftliche AdA-Prüfung mit 84 Punkten in Neuss bestanden. Die Prüfung fand am Tablet statt.

Eine Woche später, also am 09.07., fand meine mündliche / praktische Prüfung in Mönchengladbach statt. Da auch ich meine AdA-Prüfung über die IHK Krefeld ablegte, hatte ich natürlich etwas Angst, dass ich meinen Unterweisungsentwurf nicht nutzen dürfte, bzw. zur Seite legen müsste. Dies war aber absolut kein Problem. Davon mal abgesehen, lag es tatsächlich nur neben mir rum. Durch das häufige Lernen, konnte ich es bereits auswendig.

Den mündlichen Teil der AEVO-Prüfung habe ich mit 77 Punkten bestanden!

Im Fachgespräch wurden mir ungefähr 15 Fragen gestellt. Diese konnte ich soweit ganz gut beantworten. An folgenden Themenbereiche kann ich mich noch erinnern:

  • 4-Stufen-Methode  (Diese musste ich detailliert erklären und begründen, wieso ich diese Methode nicht gewählt habe).
  • die drei Lernbereiche
  • die Unterscheidung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation
  • die Motivationsimpulse
  • didaktische Prinzipien
  • Aufgaben des Ausbilder, des Ausbildenden und des Ausbildungsbeauftragten
  • Lernziel-Taxonomie
  • Schlüsselqualifikationen

Dann gab es auch noch eine Frage, die ich absolut nicht beantworten konnte. Der Prüfer fragte mich, ob ich schon mal etwas von der Abkürzung “SMART” gehört habe. Konnte mich hierzu aber leider nicht erinnern.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer und bedanke mich für das tolle Seminar!
[Name]

Anmerkung:

SMART ist ein Akronym für die Anforderungen an Ziele, insbesondere beim Arbeits- und Zeitmanagement. Dieses Akronym besteht aus den Anfangsbuchstaben folgender fünf Kriterien:

  • Spezifisch (eindeutig)
  • Messbar (überprüfbar)
  • Angemessen (im Verhältnis zum Aufwand)
  • Realistisch (erreichbar)
  • Terminiert (innerhalb der vorgegebenen Zeit erreichbar)  

Man könnte diese fünf Anforderungen durchaus auch an die Qualität von Lernzielen setzen.

SMART hatten wir in unserem Ausbilderkurs nicht besprochen (und wird auch weiterhin nicht in der AEVO-Lernkartei enthalten sein!), wohl aber die drei Kriterien, die Robert F. Mager (der Begründer der Lernziel-Theorie) für die Teil- / FeinLernziele vorgegeben hatte …

Zu allen fachlichen Details, die Sie für Ihren AdA-Schein IHK brauchen,
finden Sie entsprechende Fragen und Antworten in meiner AEVO-Lernkartei,
zum Beispiel mehr als 20 Lernkarten zum großen Bereich der Lernziele.
Muster einer der insgesamt 380 Lernkarten:

Sehen Sie hier eine Lernkarte zur Vorbereitung auf Ihre Ausbildereignungsprüfung IHK zum Stichwortdidaktische Prinzipien’:

Sehen Sie hier eine Lernkarte zu den didaktischen Prinzipien:

 

Ihr AdA-Schein muss ja nicht unbedingt so aussehen

Hallo Herr Vogt,

am Ende ihres AEVO-Kurses, hatten Sie sich von uns gewünscht, dass wir Ihnen unsere Ergebnisse mitteilen.

Im Anhang erhalten Sie eine Fotografie meines AdA-Scheins.

Gleichzeitig möchte ich mich noch einmal für die gute Vorbereitung und ihre Unterstützung bedanken.

Ich habe selber nicht mit diesem Ergebnis gerechnet; freue mich daher natürlich umso mehr.

Vielen Dank
Freundliche Grüße
XX

Ihr AdA-Schein muss ja nicht unbedingt so aussehen

Ausbildungseignungschein der IHK Aachen

Liebe Frau XX,

herzlichen Glückwunsch zum so tollen Prüfungsergebnis bzw. zu solch einem ‘schönen’ AdA-Schein!

Ich habe selber nicht mit diesem Ergebnis gerechnet;

Ich schon: Sie waren immer bestens vorbereitet und hatten auch gut an unserem Ausbilder-Kurs teilgenommen! – Noch einmal: Danke für Ihre gute Mitarbeit!

Alles Gute
Ihr Reinhold Vogt

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Auf einer anderen Unterseite dieser Webseite habe ich sinngemäß formuliert:

Wegen des Multiple-Choice-Verfahren im schriftlichen Teil der IHK-Prüfungen zur Ausbildereignungsprüfung IHK ist es kaum möglich durchzufallen, aber ebenso kaum möglich, die Note “sehr gut” zu bekommen. – Im praktischen / mündlichen Teil der AdA-Prüfung jedoch schon: entweder – oder!

=

Möchten Sie auch Rückmeldungen von Ausbildern lesen, die den AdA-Schein nicht im ersten Anlauf bekommen hatten, weil sie bei der AEVO-Prüfung durchgefallen waren?

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Wie sich manche Prüfer in der Ausbildereignungsprüfung IHK verhalten

Hallo Herr Vogt,

zunächst erstmal möchte ich Ihnen für Ihren Einsatz bei unserem AdA-Seminar in … danken.

Für mich war die ganze Thematik erfolgreich; ich habe letzte Woche Dienstag die schriftliche und vergangenen Montag die praktische Prüfung bei der IHK … bestanden.

Bei der schriftlichen AdA-Prüfung waren die Aufgaben nicht einfach, aber lösbar. Die Zeit war so ausreichend, dass man sogar im Anschluss nochmal die Gesetzestexte ansehen und seine Lösungen prüfen konnte.

Mit der praktischen AdA-Prüfung (die ich auch bestanden habe, aber nicht so gut, wie ich gewünscht hatte) bin ich nicht einverstanden. Mein Prüfer-Azubi hat sich in vielen Situationen mehr als “blöd” angestellt. Dabei habe ich im Vorfeld eigentlich gesagt, dass er eine gute Auffassungsgabe hat und aufgeschlossen für neue Themen ist.

In meinem Unterweisungsentwurf habe ich nach der Begrüßung und nach dem Nennen des Feinlernziels (Erläutern der versicherten Gefahr Brand) den Nutzen für den Azubi erfragt. Hier hat der Azubi mich nur ratlos angeschaut. Dann habe ich ihm mittels öffnender Fragen auf die Idee bringen wollen, dass er im Schadenfall dem Kunden helfen kann oder bei der Angebotserstellung den Kunden erklären kann, unter welchen Voraussetzungen ein Schaden versichert ist. Das hat der Azubi dann auch irgendwann begriffen und ich habe mich dann nicht weiter damit aufgehalten und bin aufgrund der Zeit weiter vorgegangen.  [Anm.: Es handelte sich um einen Ausbilder aus der Versicherungswirtschaft.]

Der Rest der Unterweisung lief eigentlich ganz gut.

Dann kam es zum Fachgespräch. Auch hier war ich mit der Vorgehensweise der IHK-Prüfer nicht einverstanden. Die erste Frage lautete: “Herr YX, wenn Sie Ihre Unterweisung nochmal Revue passieren lassen, wie zufrieden sind Sie damit?”. Durchaus eine Frage, die sich ja auf die Unterweisung selbst bezog und ich auch leicht beantworten konnte. Dann aber folgten ausschließlich Faktenfragen. Hier ein paar Beispiele:

– Was ist intrinsische Motivation und was extrinsische Motivation?
– Welche Führungsstile gibt es?
– Was für Lehrmethoden gibt es?
– Welches sind aktive Lehrmethoden und welche sind passiv?

Ich konnte die meisten Fragen auch soweit beantworten, allerdings hatte das dann nichts mehr mit einem Fachgespräch über meine Unterweisung zu tun.

Nachdem ich die Prüfung bestanden hatte (ich hatte also schon mein Ergebnis), blaffte mich der Prüfer, der den Azubi gespielt hat, an und sagte, dass es ja eine Farce sei, dass ich meinen Azubi einen Bedingungstext habe durchlesen und unterstreichen lassen, dann könne man ihm ja direkt alles vorkauen. Das habe ich nicht so ganz verstanden. Natürlich hat er einen Bedingungstext bekommen, aber ich habe ja anschließend gemeinsam mit dem Azubi die Eigenschaften (Ausbreitungsfähigkeit, ohne bestimmungsgemäßen Herd etc.) mittels Fragen erarbeitet und dann mittels eines von mir erstellten Arbeitsblattes nochmal bekräftigt.

Weiterhin meinte er, dass es ja überhaupt keinen Sinn machen würde, den Nutzen für den Azubi nach Nennen des Feinlernziels zu erfragen, weil der Azubi zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht wüsste, was der Sinn des Ganzen ist.

In meinen Augen ein ziemlich unverschämtes Vorgehen!

Ich bin jetzt jedenfalls froh, bestanden zu haben und bedanke mich an dieser Stelle nochmal für Ihren Einsatz. – Meinen AdA-Schein habe ich gut archiviert …

Beste Grüße
XY

Auszug aus meiner Antwort:

Mein Azubi hat sich in vielen Situationen mehr als “blöd” angestellt. …. – … blaffte mich der Prüfer, der den Azubi gespielt hat an und sagte, dass es ja eine Farce sei, dass ich meinen Azubi einen Bedingungstext habe durchlesen und unterstreichen lassen, dann könne man ihm ja direkt alles vorkauen.

Welch ein Widerspruch! Dieser IHK-Prüfer scheint eine gespaltene Persönlichkeit zu haben, oder er war boshaft eingestimmt. – IHK-Prüfer “müssen für die Prüfungsgebiete sachkundig und für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet sein.” (Auszug aus § § 40 Berufsbildungsgesetz / BBiG).

Die von Ihnen aufgezählten Faktenfragen (ohne unmittelbaren Bezug zu Ihrer Unterweisung) zeigen, dass manche IHK-Prüfer die seit Jahren (seit 2009) geltende neue Prüfungsvorgabe der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) wahrscheinlich noch immer nicht verinnerlicht haben. – Aber ich hatte Sie und Ihre Kollegen auf die teilweise abenteuerlichen Prüferverhalten eingestimmt … Gleichwohl werden diese ‚unerlaubten‘ Ausbildereignungsprüfungsfragen inhaltlich für Sie kein Problem gewesen sein!

Weiterhin meinte er, dass es ja überhaupt keinen Sinn machen würde, den Nutzen für den Azubi nach Nennen des Lernziels zu erfragen, weil der Azubi zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht wüsste, was der Sinn des Ganzen ist.

Sofern sich ein Azubi unter dem unbedingt zu nennenden Feinlernziel überhaupt nichts vorstellen kann, was für einen Sinn macht es dann, ein solches Lernziel überhaupt zu nennen?! – Die Nennung eines richtig formulierten Feinlernziels ist für die AEVO-Prüfungen (bei den IHKs und den Handwerkskammern) ein unbedingt erforderlicher Teil des Lehrgesprächs bzw. der 4-Stufen-Methode.

Halten Sie Ihren AdA-Schein in Ehren 😉

Beste Grüße, alles Gute
Ihr Reinhold Vogt

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