AdA-Schein: Fachgespräch – praktische Prüfung

Fachgespräch – praktischer Teil der Ausbildereignungsprüfung

Überblick:

  • Sie werden nicht nur objektiv bewertet.
  • So soll das Fachgespräch innerhalb der Ausbilderprüfung durchgeführt werden.
  • Schwerpunkte im Fachgespräch
  • So sollten Sie auf die Fragen der IHK-Prüfer reagieren
  • AEVO-Lernkartei auch für Ihre praktische AdA-Prüfung

 

Der praktische Teil IhrerAusbildereignungsprüfung (nach AEVO) (= ‘mündliche’ Prüfung) besteht aus

  • der Durchführung (= ‘Unterweisung’)  oder der Präsentation einer Ausbildungssituation plus
  • einem Fachgespräch.

 

Sie werden nicht nur objektiv bewertet.

Bitte seien Sie sich darüber im klaren, dass es keine wirklich objektiven mündlichen Prüfungen gibt – auch nicht bei den IHKs innerhalb des praktischen Teils der Ausbildereignungsprüfung!

Prüfer sind auch nur Menschen, keine emotionslosen Roboter. – Entsprechen Sie deshalb doch einfach den typischen Erwartungen der IHK-Prüfer an Sie im praktischen Teil Ihrer Ausbildereignungsprüfung.

Auch wenn es die Prüfer nicht zugeben werden: Allein schon das Erscheinungsbild eines Prüflings kann die Bewertung beeinflussen: positiv oder negativ!

Deshalb empfehle ich Ihnen, die Prüfer bewusst durch die Wahl Ihres Outfits, Ihrer Körperhaltung, Ihres Gesichtsausdrucks positiv zu beeinflussen: Vermutlich kommen Kaugummi kauende Prüflinge mit dicker Goldkette am Hals und in schlabbriger Trainingshose nicht so gut an, obwohl diese Äußerlichkeiten überhaupt nichts mit der fachlichen Kompetenz des Prüflings zu tun haben – wohl aber mit seiner sozialen Kompetenz!

 Andererseits: Gehen Sie auch nicht overdressed in Ihre mündliche Ausbildereignungsprüfung!

 

So soll das Fachgespräch innerhalb der Ausbilderprüfung durchgeführt werden.

Das ergänzende Fachgespräch im Anschluss an Ihre ‘Unterweisung’ oder die ‘Präsentation’ soll sich “auf die Auswahl und die Durchführung” beziehen.

Die Ihnen im Fachgespräch gestellten Fragen sollen keine Faktenfragen sein, sondern sie sollen es Ihnen ermöglichen, die von Ihnen zuvor durchgeführte ‘berufstypische Ausbildungssituation’ (Das ist die so genannte ‘Unterweisung’ oder die ‘Präsentation’.) zu erläutern. In der AEVO heißt es hierzu “Die Auswahl und Gestaltung der Ausbildungssituation sind im Fachgespräch zu erläutern.” 

Leider haben aber manche Prüfungsausschüsse von IHKs oder HwKs noch immer nicht kapiert, dass sie im praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung keine reine Wissensfragen stellen dürfen … Gegen die insoweit rechtswidrigen Ausbildereignungsprüfungen können Sie Widerspruch erheben. Das Prüfungsergebnis muss dann annulliert werden.

 

Schwerpunkte im Fachgespräch

Sofern sich die Prüfer an die rechtliche Vorgaben halten, gibt es im Fachgespräch zum Ausbilderschein meist folgende Schwerpunkte, und zwar jeweils mit Bezug auf Ihre Unterweisung:

  • Ausbildungsordnung, Ausbildungsberufsbild, Ausbildungsrahmenplan (auch: Rahmenlehrplan), sachliche und zeitliche Gliederung, betrieblicher Ausbildungsplan
  • Richtlernziel, Groblernziel, Feinlernziel
  • kognitiver, psychomotorischer, affektiver Lernbereich
  • Ausbildungsmethoden, Ausbildungsmedien, pädagogische Grundsätze
  • Schlüssel-Qualifikationen, Handlungskompetenz, Modell der vollständigen Handlung
  • Möglichkeiten zur Aktivierung der Auszubildenden
  • Motivationsaspekte, Führungsstile, Leistungsbereitschaftskurve
  • Erfolgskontrolle, Transferimpulse
  • Ausbildungsnachweis

 

So sollten Sie auf die Fragen der IHK-Prüfer reagieren

Sehen Sie die von den Prüfern an Sie gestellten Fragen jeweils als Impuls an, darüber ausführlich Stellung nehmen zu dürfen, also nicht mit nur knapp formulierten Sätzen oder sogar nur mit einzelnen Schlagworten zu antworten. Nutzen Sie die Möglichkeit, selber zu ergänzenden Themenbereiche zu wechseln, … soweit Sie auch darüber gut Bescheid wissen. Falls Ihre Ausführungen dem IHK-Prüfer zu ‘abschweifend’ erscheinen sollten, wird er Ihnen das schon sagen …

Lassen Sie sich im Fachgespräch Ihr Wissen also nicht ‘aus der Nase’ ziehen: Je kürzer Sie die Fragen beantworten, desto eher entsteht bei den IHK-Prüfern das Gefühl, dass Sie ‘nicht viel Ahnung’ haben … und desto mehr Zeit bleibt für viele weitere ‘Impulse’ zum Fachgespräch – sprich Fragen der Prüfer an Sie!

 

AEVO-Lernkartei auch für Ihre praktische AdA-Prüfung

Anders bei der schriftlichen AEVO-Prüfung stellen Ihnen die Prüfer im Fachgespräch innerhalb des praktischen Teils der Ausbildereignungsprüfung natürlich keine alternativen Auswahl-Antworten zur Verfügung … 

Sofern Sie die AEVO-Lernkarten genutzt hatten, werden Sie keine Probleme haben, Ihr Ausbilder-Wissen aus der Erinnerung auszubreiten und ‘vom Hölzchen aufs Stöckchen’ zu kommen:

Speziell beim Wiederholungs-Lernen mit Hilfe der Lernkarten trainieren Sie sich, zu bestimmten fachlichen Antworten Ihr Wissen auch von sich aus formulieren zu können. Der Grund: Die AEVO-Lernkarten enthalten jeweils offene Fragen, über die Sie zunächst nachdenken können. Die Lernkarten bieten Ihnen die Möglichkeit, ihre eigenen Antworten mit den Musterlösungen auf den Rückseiten zu vergleichen. – Sehen Sie hier einige AEVO-Prüfungsfragen von den Lernkarten-Vorderseiten:

Die AEVO-Lernkartei hat sich bereits Tausende Male bei der Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung bewährt. – Auf amazon finden Sie mehrere Hundert hervorragende Bewertungen zu der AEVO-Lernkartei von memoPower.

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Lesen Sie hier einige Erfahrungsberichte von Prüflingen, wie es Ihnen in der Prüfung zum AdA-Schein ergangen ist.

 

 

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