Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden

Sofern ein Prüfling die Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden hat, lag es meist am praktischen Prüfungsteil.

Der praktische Teil der Ausbildereignungsprüfung besteht aus

  • der ‘Präsentation einer Ausbildungssituation’ (umgangssprachlich: Präsentation) oder der ‘Durchführung einer Ausbildungssituation’ (umgangssprachlich: Unterweisung) UND
  • dem Fachgespräch


Fall 1: Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden
 (IHK Köln), im zweiten Anlauf bei der IHK Bonn: 90%

Hallo, Herr Vogt,

… Den schriftlichen Teil der Ausbildereignungsprüfung habe ich bereits bestanden. 

Meine erste Unterweisung (praktische Prüfung) bei der IHK Köln habe ich jedoch nicht bestanden.

Ich habe bei der ….-Akademie ein Seminar “Qualitätstraining AEVO IHK” besucht. Hier wurde nur die Vier-Stufen-Methode unterrichtet. – Mit der Vier-Stufen-Methode bin ich bei der IHK Köln durchgefallen.

Da ich zwischendurch schwanger geworden bin und ein Jahr in Elternzeit war und nun wieder in Vollzeit arbeite, ist einiges an Zeit vergangen.

Meine Zeit ist sehr begrenzt, aber ich möchte die Ausbildereignungsprüfung zu Ende bringen, zumal ich diesen Schein auch benötige, um die Prüfung zur Personalfachkauffrau abzuschließen. – Wenn ich diesmal wieder nicht bestehe, sind alle bisherigen bestandenen Prüfungen für die Personalfachkauffrau nach 2 Jahren nicht mehr gültig.

Ich habe das Lehrgespräch nie gelehrt bekommen und musste mich selber informieren. – Der Unterweisungsentwurf steht einigermaßen.

Mit Ihren Lernkarten versuche ich, mich auf den mündlichen Teil der Ausbildereignungsprüfung vorzubereiten. Ich weiß allerdings nicht, wie die IHK Bonn ihre Prüfung gestaltet. In Köln ging es sehr unfreundlich und sehr streng zur Sache. – In Bonn muss ich meinen Prüfling selber mitbringen.

Ich hoffe, ich kann Ihnen morgen schon mein Unterweisungsentwurf zusenden. (Anmerkung: Die “Durchsicht des Konzepts für eine Unterweisung” ist ein optionales Zusatzprodukt zum AEVO-OnlineKurses.) 

Mit freundlichem Gruß aus Köln
(Name bewusst nicht veröffentlicht)

Auszug meiner Mail nach Erhalt des Unterweisungsentwurfs:

Hallo, Frau …XY…,

Ihr (neuer) Unterweisungsentwurf ist sehr gut: formal und inhaltlich; besonders gut gelungen ist Ihnen das gemeinsame Erarbeiten (öffnende Fragen und Anweisungen an den Azubi, jeweils etwas Bestimmtes zu tun.); Richt-, Grob- und Feinlernziel stimmen; die Erfolgskontrolle passt zum Lernziel; Anknüpfung zu Beginn und Ausblick zum Schluss sind vorhanden und stimmig.

Wenn Sie Ihre Unterweisung im praktischen Teil Ihrer Ausbildereignungsprüfung in dieser Weise durchführen, bekommen Sie hierfür mindestens ein ‚Gut‘!

Meine Anmerkungen finden Sie im Anhang. – Guten Erfolg; ich drücke Ihnen die Daumen, damit Sie in Kürze Ihrer Ausbildereignungsprüfung im zweiten Anlauf problemlos bestehen!

Beste Grüße, schönes WE
Ihr R. Vogt

Abschließender Erfolgsbericht der Dame:

Guten Morgen Herr Vogt,

wie Recht Sie hatten. Ich habe 90 PKT für das Lehrgespräch bei der IHK Bonn erhalten!

Ihre Lernkarten und Ihre Informationen sind “Gold wert”.

Den Input hatte ich in dem Seminar für sehr viel Geld und viel Zeiteinsatz leider nicht erhalten.
(Anmerkung: Es handelte sich nicht um mein Ausbilder-Seminar.)

Bei der IHK Bonn bringt man seinen Adressaten mit. – Ggf. für Sie oder Ihre Teilnehmer interessant: Das Intro zur Ausgangssituation, was ca. 4-5 Min umfasst, zählt zu den 15 Minuten der Unterweisungszeit. Das wusste ich nicht. Ich musste während der Prüfung mein Konzept kürzen und den Adressaten kurz darauf vorbereiten. (Das nennt man dann wohl Problemlösungskompetenz.)

Mit 14,5 Min für das Lehrgespräch mit Intro und am Ende mit einem kurzen Dialog mit mir selber, indem ich reflektiere und zu dem Schluss komme, dass ein Lehrgespräch ideal für diese Art Sachverhalt war, zumal die Erfolgskontrolle positiv verlaufen ist, und 15 Min mündliche Prüfung.

Bei der IHK Bonn war es völlig anders als bei IHK Köln. Auch die Prüfungsfragen waren absolut anders.

IHK Bonn ist in Sachen Zeit von 15 Min sehr streng. Nach 15 Min wäre das Lehrgespräch abgebrochen worden. 

Keine Sekunde drüber ist erwünscht. In Köln hat man wiederum eine Toleranz von 1 -2 Min mehr als in Ordnung angesehen. Dennoch waren in Bonn die Prüfer wesentlich menschlicher / zugänglicher als in Köln.

Das war meine Rückmeldung zu meiner Prüfung.

Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen

Alles Gute! – Freundlichen Gruß aus …
(Name bewusst nicht veröffentlicht)

 

Fall 2: Bei der Handwerkskammer Köln die Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden.

Hallo Herr Vogt,

ich wollte mich bei Ihnen melden wegen meiner Ausbildereignungsprüfung heute Morgen (Anmerkung: bei der HwK Köln).

Was soll ich sagen? Bestanden! Unterweisung und Fachgespräch: beides mit Note 3:-)

Noch mal recht herzlichen Dank für Ihre tolle Unterstützung. Ohne diese wäre es wahrscheinlich nicht so ausgegangen. Ihre Hilfe hat sehr dazu beigetragen, wie wir (Anm.: Prüfling und mitzubringender Azubi) uns in dem praktischen Teil verhalten sollen. Die Fragen, die Sie mir gestellt hatten, waren fast auch so, wie in der Prüfung.

Wie gesagt noch mal herzlichen Dank
(Name bewusst nicht veröffentlicht)

Anmerkung: Dieser Teilnehmer hatte nicht an meinem Ausbilder-Seminar teilgenommen. – Nachdem er zunächst den praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden hatte, habe ich ihn (zusammen mit seiner Mitarbeiterin, die in der Prüfung die Rolle der Auszubildenden übernehmen sollte) in einer etwa vierstündigen Veranstaltung auf den Ausbilderschein im “zweiten Anlauf” vorbereitet.

 

Fall 3: IHK rückt das Prüfungs-Protokoll nicht raus.

Der folgende Bericht stammt von einem Herrn, der ebenfalls nicht an meinem Ausbilderseminar teilgenommen hatte:

Sehr geehrter Herr Vogt,

wir hatten gestern bezüglich meiner nicht bestandenen mündlichen Ausbildereignungsprüfung vor der IHK xy telefoniert. Heute habe ich die IHK xy angerufen, zwecks Termin für die Einsichtnahme ins Prüfungsprotokoll. Die nette Frau hat mir auch noch vorgelesen, was die Prüfer notiert haben. Es wurde mir Folgendes gesagt:

Die IHK xy benotet nach drei Punkten, einmal die Planung, dann die Durchführung und zum Schluss das Fachgespräch. Auf meine Aussage hin, dass eine Planung gar nicht in die Bewertung einfließen dürfe, sagte man mir, dass man sich in der Praxis auch vorbereitet und plant und sich mit der Sache auseinandersetzt. Es könne auch ohne Planung in die Prüfung gegangen werden, da gäbe es auch Punkte (muss ich jetzt nicht verstehen).

Es war ein knappes Ergebnis, bemängelt wurden auch die Lernziele, die ich definitiv richtig formuliert hatte.

Ich warte den Bescheid ab, sehe das Prüfungsprotokoll ein und gehe dann in Widerspruch.

Die Dame sagte noch, dass ein Widerspruch keinen Sinn gäbe.

Ich werde das Thema (Zahlungsüberweisung – 4-Stufen-Methode) ändern, da sich die Literatur nicht einig ist. Der eine sagt, das sei kein psychomotorischer Inhalt, der andere sagt, Formblätter eignen sich für die 4-Stufen-Methode. – Vielleicht werde ich das Thema ‘Personalakte’ bearbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

= = =

Guten Morgen, Herr A,

nur wenn Sie das Prüfungsprotokoll besitzen, können Sie mit beweisbaren Fakten argumentieren: Wenn dort Ihr Konzept ausdrücklich bemängelt worden ist, haben Sie eine sehr gute Chance, dass das Ergebnis ‘nicht bestanden’ aufgrund Ihres Widerspruchs aufgehoben werden muss.

Konsequenz:

  • Sie sind nicht durchgefallen.
  • Sie zeigen gegenüber dem Prüfungsausschuss Ihre eigene Stärke … und ducken sich nicht einfach weg. – “Wer sich (gegen Unrecht) nicht wehrt, lebt verkehrt.”
  • Die Wiederholung der ersten praktischen Prüfung darf Ihnen nicht noch einmal in Rechnung gestellt werden (Prüfungsgebühr).

Zur Methode:

  • Die 4-Stufen-Methode wird nach meiner Kenntnis in der Literatur durchgängig als Methode ausschließlich für psychomotorische Inhalte genannt.
  • Als psychomotorische Inhalte / Lernziele gelten zu erlernende Bewegungsabläufe; die Mund- und Zungenformung beim Sprechen und die Feinmotorik beim Schreiben wird Ihr Azubi bereits im Kleinkind- / Schulkindalter gelernt haben … 😉
  • Das Ausfüllen-Können eines Formulars enthält im Normalfall keine psychomotorische Lerninhalte. Ausnahme: Der Azubi soll so perfekt die Schriftzeichen formen lernen, dass eine schlechte Klarschriftlese-Software die Buchstaben noch immer erkennen kann … und das auch noch von der vierten Durchschreibe-Kopie.
  • Die moderne Variante der 4-Stufen-Methode erfordert schon in Stufe 2 (“Vormachen und Erklären”) eine starke Aktivierung des Lernenden, insbesondere durch Fragen, aber auch durch Tun: Der Ausbilder führt den Azubi quasi wie eine Marionette. Das hat zwei entscheidende Vorteile (Gründe): höhere Motivation durch Aktivierung, wirkungsvollere Vorbereitung auf das dann folgende Nachmachen- und Erklären-Können.

Beste Grüße
Ihr Reinhold Vogt

Sehr geehrter Herr Vogt,

die IHK xy rückt das Protokoll nicht raus. Ich kann noch meine Dozentin mitnehmen, die mit Einsicht nimmt und sie dann als Zeugin benennen kann. Wäre doch auch eine Möglichkeit.

Hatten Sie schon eine Fachaufsichtsbeschwerde an die IHK xy geschickt?

Mit freundlichen Grüßen

Guten Morgen, Herr A,

bitte lesen Sie zu dieser Frage den angehängten Text von A. Ruschel:  (A. Ruschel ist emeritierter FH-Professor und mehr als 30 Jahr lang Mitglied eines IHK-AEVO-Prüfungsausschusses gewesen.)

Wenn die Angaben des Prüfungsprotokolls Grundlage für einen Widerspruch sein sollen, muss es – eigentlich logischerweise – das Recht geben, eine Protokoll-Kopie zu verlangen, die ggf. auch für eine anschließende Verwaltungsgerichts-Klage gebraucht wird. Und genau so würde ich gegenüber der IHK schriftlich (ggf. per eMail) argumentieren.

Hatten Sie schon eine Fachaufsichtsbeschwerde an die IHK xy geschickt?

Nein, das werde ich auch nicht tun, sofern es sich nicht um meine SeminarteilnehmerInnen handelt. – Ich habe bereits mehrere Fachaufsichtsbeschwerden (erfolgreich) eingereicht. – Machen Sie es bitte selbst; es reicht ein einfacher eMail-Text an die Aufsichtsbehörde.

Beste Grüße
Ihr Reinhold Vogt

 

Fall 4: Schon zweimal die Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden – dann aber mit “sehr gut”.

Sehr geehrter Herr Vogt,

ich hatte am heutigen Tag meine praktische Ausbildereignungsprüfung. 

Meine ersten beiden Versuche wurden jeweils mangelhaft bewertet. Vor dem dritten und letzten Versuch haben Sie mich auf die Prüfung vorbereitet und das war die beste Wahl, die ich treffen konnte. Heute habe ich meine Prüfung mit 92% sehr gut bestanden. 

Gerne können Sie meine Mail auf Ihrer Internetseite veröffentlichen. – Die Punkte, die für einen Besuch Ihrer Vorbereitung sprechen, sind:

– Treffende Analyse der Probe-Unterweisung
– Ausführliche Nachbesprechung
– Intensive Simulation des Fachgespräches
– Informatives Handout
– Sehr gute Atmosphäre

Alles in allem war der Besuch Ihrer Vorbereitung jeden Euro Wert.

Viele Grüße aus Bornheim
Torsten N.

Anmerkung:

Herr N. ist nach meiner Einschätzung ein exzellenter Lerner. Er hatte sich die Inhalte der Industriemeisterprüfung autodidaktisch beigebracht; lediglich den praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung hatte er (bei der IHK Köln) zunächst zweimal nicht bestanden.

Zwei Prüfungsausschüsse in Köln hatten absolut unterschiedliche Vorstellungen von der ‚Präsentation‘: Vor seiner ersten Präsentation hatte sich Herr N. an die schriftlichen Vorgaben der IHK Köln gehalten; der Prüfungsausschuss hatte aber ganz andere Vorstellungen. Vor seiner zweiten Präsentation hatte sich Herr N. nach den Erwartungen des ersten Prüfungsausschusses gerichtet; der zweite Prüfungsausschuss fand das aber überhaupt nicht OK.

Herr N. hatte in dieser Sache sogar mit dem Geschäftsführer der IHK Köln verhandelt, der schließlich die Unstimmigkeiten bei der IHK eingestanden hatte!

Erst danach hatte sich Herr N. an mich gewandt; ich habe ihn in einer etwa vierstündigen Veranstaltung auf den dritten und damit letzten(!) Versuch für seine Ausbildereignungsprüfung vorbereitet.

Schon seit mehr als zehn Jahren rate ich allen Prüflingen davon ab, sich für die ‘Präsentation’ zu entscheiden, weil es hierzu auf Seiten der Prüfer noch weit mehr unterschiedliche Erwartungen gibt als an die ‘Durchführung’ (‘Unterweisung’). – Den dritten und somit letztmöglichen Versuch zum praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung hatte er bei der IHK Bonn mit 92% (Note: sehr gut) bestanden!

Ja, ich halte mich wirklich für einen guten Vorbereiter auf die Ausbildereignungsprüfung, aber die Prüfungsergebnisse hängen leider auch von der Prüfer-Kompetenz ab!

 

Fall 5: praktische Prüfung in der IHK Koblenz wurde annulliert

Ich hatte in Koblenz ein Ausbilderseminar durchgeführt, an dem insgesamt 15 Damen und Herren teilnahmen.

Beim praktischen Teil hatten fünf  meiner 15 TeilnehmerInnen die Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden!

Einer der Prüfer hatte die betreffenden Damen und Herren anschließend mit der Aussage trösten wollen, dass das Prüfungsversagen sicherlich nicht deren Schuld sei; sie sollten vor der Wiederholungsprüfung am besten noch einmal an einem Seminar, dann aber bei der IHK Koblenz oder bei der XY-Akademie teilnehmen. (Im Umkehrschluss: Der Seminarleiter Vogt ist wohl inkompetent!)

Nach meiner umfangreichen Recherche zum Prüfungsgeschehen und langwierigen Auseinandersetzungen mit der IHK Koblenz, …

  • wurde der betreffende Prüfungsausschuss aufgelöst
  • wurde einer der Prüfer seiner Prüferfunktion enthoben
  • wurde die Prüfung von der IHK Koblenz aufgehoben! Die betreffenden fünf Damen und Herren durften die “erste” Prüfung kurze Zeit später wiederholen, ohne dass sie erneut die Prüfungsgebühren bezahlen mussten. Die erste Prüfung wurde als nicht durchgeführt gewertet.

Das Ergebnis der “wiederholten Erstprüfung / praktischer Teil”:

  • Zwei TeilnehmerInnen hatten die Ausbildereignungsprüfung mit der Note “3” bestanden.
  • Zwei TeilnehmerInnen hatten die Prüfung mit der Note “2” bestanden.
  • Eine Teilnehmerin hatte die Ausbildereignungsprüfung nun sogar mit der Note “1” bestanden!

Schon Jahre zuvor hatte ich mich immer wieder einmal wegen fehlerhafter schriftlicher und wegen fehlerhafter praktischer Prüfungen mit einigen IHKs auseinandergesetzt. Ich hatte stets das Gefühl, zwar freundlich formulierte Antworten zu bekommen, aber in der Sache nur auf taube Ohren gestoßen zu stoßen. (Ich habe diese Vorgänge dokumentiert und im Internet veröffentlicht.)

Seit dem Vorfall in der IHK Koblenz bin ich resoluter geworden: Ich habe inzwischen gegen mehrere IHKs und gegen eine Handwerkskammer wegen nachweislich dauerhaft rechtswidiger Ausbildereignungsprüfungen jeweils erfolgreich Fachaufsichtsbeschwerden eingereicht …

 

Fall 6: Prüfling hat vor dem Verwaltungsgericht Köln geklagt.

Einer meiner Seminarteilnehmer hatte innerhalb unseres Ausbilderseminars die Generalprobe seiner Unterweisung (Lehrgespräch) schon ziemlich gut durchgeführt.

Ich hatte ihm empfohlen, noch zwei / drei Kleinigkeiten zu verbessern. – sinngemäßes Zitat von mir: “Dann kann die Prüfungskommissions nichts anderes, als Ihnen hierfür die Note “1” zu geben.”

Es kam aber ganz anders: Dem Prüfling wurde sofort nach seiner Unterweisung gesagt, dass er hierfür nur die Note “5” verdient habe (IHK Köln, Zweigstelle Gummersbach).

Der Prüfling war von diesem Statement dermaßen geschockt, dass er im anschließenden Fachgespräch tatsächlich zahlreiche Fehler machte und manche Fragen überhaupt nicht beantworten konnte. (“Stress macht dumm!”)

Weil sich im anschließenden Telefonat mit mir klar zu erkennen war, dass die Prüfungskommision mit ihrer Note “5” für die praktische Prüfung völlig daneben lag, hatte der Prüfling zunächst Widerspruch gegen das Prüfungsergebnis eingereicht. Diesen Widerspruch hat die IHK mit seltsamen Begründungen verworfen.

Danach hat der Prüfling Klage gegen die IHK Köln, Zweigstelle Gummersbach, vor dem Verwaltungsgericht Köln erhoben. – Aufgrund der schriftlichen Klagebegründung des Prüflings und der schriftlichen Klageabweisungsbegründung der IHK hatte der Richter die beiden Parteien in der mündlichen Verhandlung zu einem außergerichtlichen Vergleich aufgefordert, und zwar mit dem Inhalt “Ausbildereignungsprüfung wird annulliert.” – Diesem Vorschlag hat auch die IHK-Rechtsvertreterin soft zugestimmt.

Anmerkung: Das ist das bestmögliche Ergebnis, das der Prüfling erreichen konnte; denn der Richter kann das Prüfungsergebnis “5” weder auf “4” noch auf “1” ändern.

=

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